Mineralien

Ein Mineral ist eine natürlich vorkommende, feste, anorganische Substanz mit definierter chemischer Zusammensetzung und Kristallstruktur.
Calcit
Synonym: Kalkspat

Eifel, Deutschland
Bildbreite: 6 mm


Formel: CaCO3

Häufiges gesteinsbildendes Mineral, bes. in Sedimenten, ferner metamorph, selten magmatisch. Außerdem sekundär in verschiedenen Gesteinen. Es kann unterschiedliche Farben annehmen. Die häufigste Kristallform des Calcits ist das Skalenoeder (Foto).
Psilomelan

Odenwald, Deutschland
Bildbreite: 5 cm


Formel: Ba3(O,OH)6Mn8O16

Wichtiges Mangan-Erz, bildet meist dichte, nierige, stalaktitische Aggregatformen. Entstehung sedimentär sowie in der Oxidationszone von primären Mangan-Lagerstätten.
Ferrokarpholith

Kreta, Griechenland
Bildbreite: 4 cm


Formel: FeAl2[(OH)4|Si2O6]

Relativ seltenes Mineral in kristallinen Schiefern und ihren Klüften. Tritt nur in einem begrenzten Druck-Temperatur-Bereich der unteren Blauschiefer-Fazies auf. Grüne, leistenförmige bis faserige Kristalle.
Quarz

Fichtelgebirge, Deutschland
Bildbreite: 4 cm


Formel: SiO2

Häufiges Mineral in allen Gesteinstypen, sowie hydrothermale Bildung auf Klüften. Prismatischer bis säuliger Habitus; trigonal-symmetrische Kristalle. Farbe meist weiß, aber auch diverse andere.
Chalcedon

Slanské vrchy, Slowakei
Bildbreite: 4 cm


Formel: SiO2

Mikrokristalline feinfaserige Varietät (Unterart) des Quarzes. Niedrig temperierte Mineralisation in umgewandelten Vulkaniten oder als Füllung in Blasenhohlräumen. Sonst auch als Krusten, oder traubige bis stalaktitische Formen.
Almandin-Granat

Ötztal, Österreich
Bildbreite: 3 cm


Formel: Fe3Al2[Si3O12]

Häufigster Vertreter der Granatgruppe. Meist in Schiefern, Gneisen und anderen Metamorphiten. Die typische Form der kubischen Kristalle ist das Rhombendodekaeder.
Schwefel

Phlegräische Felder, Kampanien, Italien
Bildbreite: 7 cm


Formel: S

Elementarer Schwefel, scheidet sich in der Nähe der Austrittslöcher von Solfataren (schweflige vulkanische Gasquellen) ab. In der Regel nach der eruptiven Tätigkeit aktiver Vulkane oder in ihren Ruhephasen (postvulkanisch-exhalative Bildung).
Hauyn

Eifel, Deutschland
Bildbreite: 2 cm


Formel: (Na, Ca)8-4[(SO4)2-1|(AlSiO4)6]

Hauyn gehört zur Gruppe der Foide und kommt nur in kieselsäure-untersättigten magmatischen Gesteinen vor. Meist als blauer Einsprengling in Alkalivulkaniten.


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